Bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung muss zur Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebs eine selbsttätig einschaltende Ersatzstromversorgung innerhalb von 15 Sekunden die Versorgung der Verbraucher übernehmen. Diese Einrichtungen müssen für eine Dauer von bis zu mindestens 24 Stunden weiterbetrieben werden können. Die Umschaltzeit kann abhängig von der Einrichtung auch nur 0,5 s betragen.
Diese Anforderungen betreffen elektrische Anlagen für medizinisch genutzte Bereiche in:
Bei Störung der allgemeinen Stromversorgung muß die Weiterversorgung der Verbraucheranlagen sichergestellt werden. Im wesentlichen wird hier unterschieden in:
Die zusätzlichen Stromversorgungen werden nach VDE 0100 Teil 710 - 11/2002 wie folgt unterteilt:
Ersatzstromversorgung mit statischem Wechselrichter
nach VDE 0100 Teil 710 - 11/2002.
Die Anlage besteht im wesentlichen aus einem Gleichrichter, Wechselrichter, Zentralbatterie, Transformatorenverteilung und Meldetableaus. Die erforderlichen Stahlschränke sollten wahlweise rechts oder links anreihbar und für Wandaufstellung geeignet sein. Alle für den Betrieb erforderlichen Komponenten sind in den Schränken montiert, sämtliche Bedienungs- und Kontrolleinheiten in den Türen angeordnet.
Es sind folgende Betriebsarten möglich:
Es häufen sich die Fälle, wo USV-Anlagen als ZSV-Anlagen
ausgeschrieben und eingesetzt werden, hierzu verweisen wir auf einige
wesentliche Faktoren die diesem Einsatz widersprechen.
710.512.1.6.2
- Es sind Trenntransformatoren nach DIN EN 61558-1-15 (VDE 0570 Teil
2-15) zu verwenden.
Anmerkung: Für Isolationsüberwachungsgeräte nach
DIN EN 61557-8 (VDE 0413 Teil 8) müssen für den Anwendungsfall im
medizinischen Bereich die Anforderungen präzisiert werden, da die in
dieser Norm beschriebenen Anforderungen zu allgemein gehalten sind.
Zusätzlich gilt für Transformatoren: Für Trenntransformatoren zur
Versorgung medizinisch genutzter Bereiche gilt DIN EN 61558-2-15 (VDE
0570 Teil 2-15). Danach dürfen die Leerlauf-Ausgangsspannung und die
Bemessungs-Ausgangsspannung den Wert AC 250 V, einphasig oder mehrphasig
(verkettete Spannung), nicht überschreiten.
710.512.1.6.2 - Für
Trenntransformatoren, ihre primärseitige Zuleitung und sekundärseitige
Ableitung sind Überstrom-Schutzeinrichtungen nur zum Schutz bei
Kurzschluss zulässig. Für den Schutz der Trenntransformatoren gegen
Überlast sind Überwachungseinrichtungen vorzusehen, die eine zu hohe
Erwärmung melden (siehe710.531.3.1).
Uns ist keine USV-Anlage bekannt, welche diese Forderungen erfüllen
kann!!
Ersatzstromversorgung
für OP-Leuchten mit Zentralbatterie
Ein Ausfall der Beleuchtung in Operationsräumen oder vergleichbaren medizinischen Räumen kann für Patienten tödliche Folgen haben.
Operationsleuchten nach DIN EN 60601-2-41 (VDE 0750 Teil 2-41) und andere unentbehrliche Leuchten müssen zusätzlich zur Sicherheitsstromversorgung nach 710.564.3 aus einer zusätzlichen Sicherheitsstromversorgung mit einer Umschaltzeit bis zu 0,5 s selbsttätig weiterbetrieben werden können. Für die Umschalteinrichtungen gelten die Anforderungen nach 710.537.6. Die Zusätzliche Sicherheitsstromquelle muss für die Versorgungsdauer von mindestens drei Stunden bemessen sein. Sie darf für nur eine Stunde bemessen werden, wenn in Verbindung mit der Sicherheitsstromquelle die Mindestbetriebsdauer der Operationsleuchte von drei Stunden insgesamt sichergestellt ist.
Zu anderen unentbehrlichen Leuchten können auch Lichtquellen für
die endoskopische OP-Feldbeleuchtung zählen.
710.62 - Wiederkehrende Prüfung
Die wiederkehrende Prüfung entsprechend Punkt a) bis d) muss in Übereinstimmung mit den örtlichen/nationalen Vorschriften durchgeführt werden. Wenn es keine örtlichen/nationalen Vorschriften gibt, werden die nachstehenden Intervalle empfohlen:
02.07.2011 - BBS Industriebatterien hat seine Präsenz im Raum Stuttgart verstärkt durch eine Niederlassung in Leonberg-Höfingen mit ...
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Stationäre Batterien werden überall dort eingesetzt wo man sich keine Panne in ...
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